SCHULPROFIL


 

Gemeinschaftsschule - was ist das eigentlich?


 

Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 wurde die Ulrich-von-Ensingen-Realschule zur Ulrich-von-Ensingen Gemeinschaftsschule. Wir arbeiten nun in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 nach einem pädagogischen Konzept, das die Kinder zu einem individuell bestmöglichen Schulabschluss führen soll und vielfältige schulische und berufliche Anschlussmöglichkeiten bieten wird. So kann in Klasse 9 der Hauptschul-, in Klasse 10 der Realschulabschluss und die Voraussetzungen für ein Abitur nach 9 Schuljahren (G9) erworben werden.
Grundlage des Lernens in der Gemeinschaftsschule bildet im Moment noch der Bildungsplan der Realschule, der um die Kompetenzniveaus aus den Bildungsplänen des Gymnasiums und der Werkrealschule erweitert ist. Ein Wechsel an alle weiterführenden Schulen ist bei entsprechender Leistung jederzeit möglich.

 

Seit dem Schuljahr 2016/17 gibt es in Baden-Württemberg neue Bildungspläne für die allgemeinbildenden Schulen. „Mit dem gemeinsamen Bildungsplan für die Sekundarstufe I ist erstmals ein gemeinsamer, abschlussbezogener Bildungsplan für die Sekundarstufe I entwickelt worden, der die bisherigen Einzelpläne für Hauptschule, Werkrealschule und Realschule ablöst. Dieser Bildungsplan gilt für die genannten Schularten und die Gemeinschaftsschule. Er weist durchgängig drei Niveaustufen aus. Hierbei führt das grundlegende Niveau (G) zum Hauptschul- bzw. Werkrealschulabschluss, das mittlere Niveau (M) zum Realschulabschluss. Das erweiterte Niveau (E) bildet das gymnasiale Niveau, das einen neunjährigen Bildungsweg zum Abitur eröffnet.“ (www.bildungs­plaene-bw.de)


In einer heterogenen Klassenzusammensetzung – wie sie in der Grundschule bereits besteht – werden die Kinder individuell in ihren Stärken gefördert und erhalten bei Problemen die für sie passende Unterstützung und Hilfestellung. Dadurch haben alle die Möglichkeit, ihr persönliches Potential voll zu entfalten. Die Schüler erhalten dabei Rückmeldung auf die Fragen zu den jeweiligen Lerngebieten: „Was kann ich?“ und „Wie gut kann ich es?“ Dies ermöglicht es, den eigenen Lernprozess zu planen, sich Ziele zu setzen und das passende Lerntempo selbst zu finden. Damit wird auch eine zentrale Grundlage für Gespräche zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern sowie für Beratungsgespräche mit den Eltern geschaffen.


Begleitet werden die Schülerinnen und Schüler dabei von speziell fortgebildeten Lerncoaches (siehe Coaching) und Lernbegleitern. Diese unterstützen jedes Kind auf seinem Lernweg, um Stärken auf das Bestmögliche zu entwickeln und an Schwächen zu arbeiten und durch entsprechende Förderung ins Positive zu verändern. Anstelle eines Zeugnisses, in dem die Leistung mit Noten beurteilt wird, erhalten die Schülerinnen und Schüler in der Gemeinschaftsschule einen detaillierten Lernentwicklungsbericht. In der Gemeinschaftsschule gibt es kein Sitzenbleiben.


Eigenständiges und selbstverantwortliches Lernen in der Gemeinschaftsschule erfolgt sowohl in anspruchsvollen Lernphasen im Lernbüro, als auch in kommunikativen, kooperativen Partner- und Gruppenarbeiten in dafür gestalteter Lernumgebung.
Grundlage für ein freudiges und erfolgreiches Lernen in der Gemeinschaftsschule ist ein vertrauensvolles und offenes Eltern-Schüler-Lehrer-Verhältnis, für das alle Beteiligten verantwortlich sind.

Unsere Ganztagesschule bietet über den normalen Fachunterricht hinaus auch zahlreiche Angebote aus dem sportlichen und kreativen Bereich. Die in den Schulalltag integrierten Lernzeiten ermöglichen es, dass fast alle Aufgaben in der Schule erledigt werden können.


Durch das bereits in den Grundschulen praktizierte Konzept des gemeinsamen Lernens wird dieses über die Grundschulzeit hinaus ermöglicht. Dies soll den Entscheidungsdruck für die Wahl einer weiterführenden Schule in Klasse 4 für Eltern und vor allem ihre Kinder vermindern.

 

Aktuelles


Im Moment arbeiten wir daran den Unterricht und die Strukturen für die Lerngruppen 5 bis 7 weiter zu optimieren, indem wir die Erfahrungen der letzten beiden Jahre kritisch betrachten und wo es nötig ist, entsprechende Veränderungen durchführen.

  • In der Stufe 5 wird es weiterhin den ersten Kontakt zu Französisch für die Kinder geben.

  • In Stufe 6 kann Französisch als zweite Fremdsprache gewählt werden.

  • In beiden Stufen erwerben die Kinder auch praktische Fähigkeiten im Umgang mit dem Computer, im Bereich Technik und Hauswirtschaft und textilem Werken. Dazu kommen Angebote im künstlerischen und musikalischen Bereich.

  • In Stufe 7 entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ihr Wahlpflichtfach, dies kann Französisch (nur wenn bereits in Stufe 6 gewählt), Technik oder Mensch und Umwelt (MuM) sein.

  • In der Stufe 8i steht das dann zu wählende Profilfach, das bis zur Stufe 10 beibehalten werden muss, im Vordergrund. Neben NWT (Natur-Wissenschaften und Technik) wird Musik als weiteres Profilfach angeboten werden. Daneben wird auch die Berufsorientierung und die Durchführung eines Betriebspraktikums eine wichtige Rolle spielen.
    Wir freuen uns weiterhin auf alle Schülerinnen und Schüler, die gerne und mit Freude an unsere Schule kommen, und denen wir dabei helfen können, erfolgreich zu sein, den für sie angestrebten Schulabschluss zu erreichen.

Für die Schulleitung

Volker Schumacher

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
   
     
 

 

 

ULRICH-VON-ENSINGEN-GEMEINSCHAFTSSCHULE
Frauenstraße 101
89073 Ulm


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